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COVID-19 HOSPITALIZED PATIENTS REGISTRY (COHORT)

COHORT ist ein Register zur Dokumentation des Behandlungsverlaufs von Patienten mit einer COVID-19 Erkrankung. 


Das COHORT Register wurde ins Leben gerufen, um den Krankheits- und Behandlungsverlauf insbesondere in der Region Deutschlands zu erfassen, in denen Menschen aufgrund ihrer individuellen Voraussetzungen und Risikofaktoren einem besonders hohen Risiko für einen schwerwiegenden oder tödlichen Verlauf einer COVID-19 Erkrankung ausgesetzt sind. Entsprechend der vom Robert Koch Institut definierten Risikofaktoren sind die Einwohner Sachsen-Anhalts, gefolgt von den angrenzenden Regionen des Mitteldeutschen Raums (Thüringen, Sachsen) besonders gefährdet, im Falle einer COVID-19 Infektion einen schwerwiegenden oder tragischen Behandlungsverlauf zu erleiden. Ursächlich ist in diesem Zusammenhang die hohe Rate an kardiovaskulären Risikofaktoren, die in dieser Region im Bundesvergleich häufiger sind als in anderen Teilen Deutschlands (Hypertonus, Hypercholesterinämie, Diabetes mellitus etc.).


Im Rahmen des COHORT Registers sollen daher neben der allgemeinen standardisierten Datenerhebung insbesondere auch die Prävalenz und spezifische Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen sowie die bildgebende Diagnostik und der intensivmedizinische Behandlungsverlauf der Patienten erfasst werden. So bietet das Register die Möglichkeit, die Therapieverläufe unter Zuhilfenahme modernster Bildgebung, maximalen Unterstützungsmaßnahmen wie Herz-Kreislauf-Unterstützungssystemen oder neuen medikamentösen Therapieformen speziell in diesem Hochrisiko-Kollektiv verfolgen und beurteilen zu können.


Ziel des Registers ist es, mit den so gewonnenen Erkenntnissen bessere und effektivere Behandlungsstrategien insbesondere für Menschen mit einem hohen Risiko für einen komplikativen Krankheitsverlauf zu entwickeln.

 
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ÜBER UNS

Die Klinik für Innere Medizin III des Universitätsklinikums Halle (UKH) ist als Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin ausgewiesenes Behandlungszentrum der Maximalversorgung für Patienten mit kardiovaskulären Krankheitsbildern aller Art. Insbesondere die internistische Intensivmedizin kann eine langjährige breite Expertise in der Behandlung von schwerstkranken Patienten mit septischen Krankheitsbildern, Patienten mit ARDS und Patienten im kardiogenen Schock aufweisen. In dieser Rolle ist die Klinik für Innere Medizin III in engster Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen mit der Intensivbehandlung von schwer erkrankten Patienten am UKH betraut. Für an COVID-19 erkrankte Patienten wurde hierfür eigens eine separate und isolierte Behandlungseinheit etabliert. Auch neben einem weiteren intensivmedizinischen Normalbetrieb werden die intensivmedizinische COVID-19 Station sowie abgetrennte parallele COVID-19 Bereiche für die Normalversorgung auch zukünftig am UKH zur Verfügung stehen. Das UKH übernimmt somit auch langfristig eine zentrale Rolle in der Behandlung von COVID-19 Patienten über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg.


In einer gemeinsamen Initiative ist es am UKH initial gelungen ein klinikinternes Register mit assoziierter Biobank zu etablieren. Dies ermöglicht die detaillierte Dokumentation und Nachverfolgung von Patienten mit einer COVID-19 Erkrankung, die am UKH behandelt werden. Darüber hinaus können Erkenntnisse aus dem klinischen Verlauf mit Untersuchungen an Biomaterialien, epidemiologischen Daten, grundlagenwissenschaftlichen Untersuchungen und dem weiteren Genesungsverlauf korreliert und ausgewertet werden. Dies soll ein besseres Verständnis der Erkrankung sowie die Etablierung neuer Therapieoptionen ermöglichen. 


In konsequenter Weiterführung dieses Ansatzes und in Ergänzung zu diesen internen Beobachtungen wollen wir nun Daten aus der erweiterten Region in die Beobachtungen mit einbeziehen und so zu einer breiteren Evaluation der Behandlungsmaßnahmen in der Region beitragen.

 

WELCHE DATEN WERDEN ERHOBEN?

Das Register basiert auf einem CRF, das von der ISARIC (International Severe Acute Respiratory and Emerging Infection Consortium) in Zusammenarbeit mit der WHO (World Health Organisation) erstellt wurde. Die erhobenen Datensätze sind somit kompatibel mit anderen deutschen, europäischen und internationalen Registern und Studien. Datenformate und Schnittstellen werden aktuell so konzipiert, dass sie einen Austausch mit einem zukünftig geplanten bundesweiten Register sowie weiterer europäischer Register ermöglichen. Eine Mehrfacheingabe von Daten auf unterschiedlichen Plattformen ist somit nicht mehr nötig.


Zusätzlich zum standardisierten ISARIC/WHO Protokoll werden optional Bildgebungsdaten, Daten kardiovaskulärer Erkrankungen und Behandlungsmaßnahmen sowie Daten zur Intensivkomplexbehandlung erfasst. Darüber hinaus ist das Protokoll in Zusammenarbeit mit dem Studienteam weiter individualisierbar und kann so den aktuellen und individuellen Bedürfnissen weiter angepasst werden.

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Medizinische Form mit Stethoskop

DATENMANAGEMENT

Die Datenerfassung kann nach kurzer Anleitung eigenständig in eine cloud-basierte elektronische Eingabemaske erfolgen, die auf unterschiedlichsten Plattformen ohne lokale Installation zur Verfügung steht.


Die erhobenen Daten werden ausschließlich anonymisiert nach Beendigung der Behandlung des entsprechenden Patienten gespeichert. Daher besteht kein Missbrauchsrisiko der Daten. Teilnehmende Zentren können somit unmittelbar anonymisierte Daten ihrer Behandlungsfälle zur Verfügung stellen.


Die Daten bleiben zu jeder Zeit im Besitz und unter Kontrolle des jeweiligen Zentrums, können jederzeit erneut in allen gängigen Datenformaten heruntergeladen, exportiert oder ausgewertet werden. Sie bleiben damit Herr über ihre eigenen Daten. Die zur Verfügung gestellten Daten können nur vom jeweiligen Teilnehmer eingesehen werden, ohne dass Dritte Zugriff auf diese Daten bekommen.

 
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PROF. DANIEL SEDDING

Studienleiter
Direktor der Klinik für Innere Medizin III

 
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NUR EINEN KLICK BIS ZUR DATENEINGABE...

 

KOOPERATIONSPARTNER AM UKH

PROF. MASCHA BINDER

Klinik für Innere Medizin IV
Hämatologie und Onkologie

DR. STEPHAN EISENMANN

Klinik für Innere Medizin I
Pneumologie

PROF. STEFAN HÜTTELMAIER

Institut für Molekulare Medizin
Molekulare Zellbiologie

DR. STEFAN MORITZ

Klinische Infektiologie

PD DR. JULIA SCHUMANN

Klinik für Anästhesiologie und op. Intensivmedizin
Exp. Anästhesiologie

PROF. BARBARA SELIGER

Institut für Medizinische Immunologie

 

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